Hengste der Hengststation Maas J. Hell WFFS-frei

(Klein Offenseth) Gute Nachrichten für die Pferdezüchter gibt es aus der Hengststation Maas J. Hell - alle Hengste im Portfolio der traditionsreichen Station in Klein Offenseth wurden auf die Erbkrankheit Warmblood Fragile Foal Syndrome (WFFS) getestet und sind laut Untersuchung nicht Träger des Gen-Defektes, der in den vergangenen Monaten für Schlagzeilen und Verunsicherung sorgte.
Was ist WFFS?
WFFS ist eine Erbkrankheit, die durch einen Gendefekt ausgelöst werden kann. Fohlen, die an WFFS erkrankt sind, sind nicht lebensfähig. Nur sehr selten kommen diese Fohlen überhaupt zur Welt. Der Gendefekt verursacht eine Bindegewebsschwäche, die die Haut brüchig und rissig macht, es fehlt den Kollagenfasern an Zugfestigkeit und Stabilität. Die Vererbung verläuft autosomal-rezessiv. Das bedeutet in der Praxis, dass es nur zu einer WFFS-Erkrankung beim Fohlen kommen kann, wenn beide Elterntiere - Hengst und Stute - Träger des Gendefektes sind.
Die Zucht-Verbands-Ordnung verpflichtet die Pferdezuchtverbände dazu, die im Hengstbuch I oder Hengstbuch II eingetragenen Hengste auf das Warmblood Fragile Foal Syndrome (WFFS) mittels eines Gentests untersuchen zu lassen. Die Ergebnisse werden in der Tierzuchtbescheinigung und in der Datenbank dokumentiert und müssen auf der Webseite des jeweiligen Zuchtverbandes veröffentlicht werden.
Transparenz oberstes Gebot
Die Hengststation Maas J. Hell hat genauso wie der Holsteiner Verband diese Gentests bei den im Zuchteinsatz befindlichen Hengsten durchführen lassen. Stationseigner Herbert Ulonska: “Wir sind erleichtert, dass unsere Hengste WFFS-negativ sind. Transparenz für die Züchter und Minimierung jedes Risikos ist das oberste Gebot.”

Ihre IP-Adresse wird dabei an Google gesendet!

Design und Umsetzung